Kultur.Ökonomie x Kreativität

Googlization

Ich habe über eine Konferenz “Deep Search” berichtet, die sich mit digitaler Kulturpolitik auseinandersetzt (Kulturpolitik für die digitale Gesellschaft) und den Inhalt der Konferenz mal spontan mit dem Begriff “Googlization” umschrieben. Der war mir neu. Lustigerweise habe ich dann auch erstmal gegoogelt nach dem Begriff (die Selbstreferentialität lässt grüßen).

Ganz spannend finde ich diese künstlerische Arbeit hier:

http://www.googlization.com/

In diesem Sinne würde Descartes wohl heute sagen: “Denkst du noch oder googlest du schon?”

Ein ganzer Blog, der sich mit dem Thema auseinandersetzt ist “The Googlization of Everything”:
http://www.googlizationofeverything.com/. Eine spannende Idee ist die “Google Number“.

Was ist eine Google-Zahl: Man kann sich darunter eine Kennzahl vorstellen, die den eigenen Einfluss misst. Nimmt man Xing als Beispiel, so würde die Google-Zahl nicht nur die Anzahl der Kontakte messen, sondern auch ihre Qualität, also die Häufigkeit des Kontaktes oder die Relevanz, die man sich gegenseitig zuweist. Das Ergebnis wäre eine Art von “Social Rank” im Vergleich zur “Page Rank” bei Suchmaschinen. Dieses Verfahren könnte zur besseren Monetarisierung von Werbung in Social Communities eingesetzt werden. Man geht dann z.B. auf Facebook gibt einen Suchbegriff ein und sieht auf einen Blick, welche Leute die Meinung in dem Netzwerk am meisten beeinflussen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir diese Vorstellung gefällt oder nicht.


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