Namen in der digitalen Kultur
Habe mich vor zwei Tagen mal ausführlicher damit beschäftigt, wie das internationale Namensrecht eigentlich so funktioniert. Oh je, kann ich da nur sagen! Hat sich jemand schon mal gefragt, warum die ganzen Web2.0-Seiten immer so merkwürdige Namen haben (na ja mittlerweile hat man sich daran ja schon gewöhnt), mal angefangen mit Google! Ganz einfach, sei kreativ dann kostet dich dein Namen kein Geld!
Wer nicht ganz so kreativ werden will, muss kräftig recherchieren. Wer sich eine Domain einträgt (und da muss man erstmal etwas finden, das noch nicht reserviert wurde) hat seinen Namen noch lange nicht gesichert. Man muss prüfen, ob irgendwelche Namensrechte an der Domain bestehen. International finde ich gibt es da mittlerweile ein ungeheures Chaos, denn es reicht nicht, dass ich im deutschen Patentamt nachschaue, ob da meinen Namen schon vergeben wurde, sondern es kann auch sein, dass eine europäische Marke eingetragen, die auch in Deutschland gilt, aber dort nicht zwangsweise registriert, darüber hinaus gibt es noch die Datenbank der WIPO, wo man auch Markenrechte eintragen lassen kann, ohne dass das in den nationalen Registern auftaucht. Von kreativwirtschaftlichen Harmonisierung kann man da nicht wirklich sprechen! Also, wer sich schlau machen will, kann hier recherchieren:
DPMA-Register: http://register.dpma.de
CTM-Online: http://oami.europe.eu/de
Madrid Database: http://www.wipo.int/madrid/en/services/madrid_express.htm
Hier gibt es das ganze auch noch mal als Infoblatt vom deutschen Patentamt (Info). Wer sich genauer informieren möchte, was die Unterschiede zwischen Wortmarken oder Bildmarken sind finde hier eine gute Quelle (FAQ Markenrecht)
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